Neue Regeln prägen das Reisen ab 2026
Neue Regeln prägen das Reisen ab 2026, Foto: Pexels / Lizenz: Pexels

Zum Jahreswechsel treten zahlreiche Neuerungen in Kraft, die Reisen innerhalb Europas und darüber hinaus beeinflussen. Ab 2026 ändern sich Preise, Verkehrsregeln, Einreisebestimmungen und Angebote im Bahn- und Flugverkehr. Viele Anpassungen betreffen alltägliche Entscheidungen. Andere wirken sich direkt auf die Reiseplanung aus, insbesondere im Bahnverkehr, der durch den neuen Bahnfahrplan 2026 zusätzliche Veränderungen erfährt.

Inhaltsverzeichnis:

Deutschlandticket und Kraftstoffpreise

Ab dem 1. Januar 2026 kostet das Deutschlandticket 63 Euro pro Monat. Zuvor lag der Preis bei 58 Euro, Anfang 2025 noch bei 49 Euro. Rund 14 Millionen Nutzerinnen und Nutzer sind von der Erhöhung betroffen. Das Ticket gilt weiterhin für den bundesweiten Regional- und Nahverkehr sowie für einzelne grenzüberschreitende Strecken.

Parallel steigt der CO₂-Preis pro Tonne. Das wirkt sich auf Kraftstoffe aus. Ein Liter Benzin oder Diesel verteuert sich um rund 3 Cent gegenüber 2025. Die Anpassung greift zum Jahreswechsel.

Gesperrte Bahnstrecken in Deutschland

Reisende mit der Bahn müssen 2026 mehrere monatelange Sperrungen einplanen. Betroffen sind fünf zentrale Verbindungen, darunter auch die stark frequentierte Strecke Hamburg–Berlin, die bereits länger eingeschränkt ist, mehr dazu hier.

  • Strecke Hamm–Hannover bis Anfang März eingeschränkt
  • Hamburg–Berlin bis Ende April gesperrt, Umleitung mit rund 45 Minuten Zusatzzeit
  • Hagen–Köln sowie Nürnberg–Regensburg zwischen Februar und Juli
  • Obertraubling–Passau von Juni bis Dezember
  • Troisdorf–Wiesbaden von Juli bis Dezember

Die Deutsche Bahn richtet Umleitungen ein, längere Fahrzeiten sind jedoch einzuplanen.

Visumfreie Einreise nach China

China hält auch 2026 an der visumfreien Einreise für Aufenthalte bis zu 30 Tagen fest. Erforderlich ist ein Reisepass mit mindestens sechs Monaten Gültigkeit und zwei freien Seiten. Die Regelung bleibt damit für Fernreisende weiterhin bestehen, wie bei visumfreien China-Reisen bis 2026 bereits angekündigt wurde.

Für Reisen nach Tibet bleibt eine zusätzliche Genehmigung Pflicht. Für Hongkong und Macau ist keine Sondererlaubnis nötig.

Eintrittspflicht in Venedig und ETA für Großbritannien

Tagestouristen zahlen 2026 an 60 Tagen Eintritt für die Altstadt von Venedig. Der Zeitraum reicht vom 3. April bis 26. Juli. Die Gebühr gilt vor allem an Wochenenden und Feiertagen zwischen 8.30 und 16 Uhr.

Für Großbritannien ist die elektronische Einreisegenehmigung ETA ab dem 25. Februar 2026 ausnahmslos Pflicht. Sie kostet derzeit 16 Pfund, etwa 18 Euro, und gilt für alle Personen ohne Visum oder britischen Pass.

Quelle: Reisereporter, Milekcorp

FAQ

Wird das Deutschlandticket 2026 teurer?

Ja. Ab dem 1. Januar 2026 steigt der Preis des Deutschlandtickets von 58 Euro auf 63 Euro pro Monat. Rund 14 Millionen Nutzerinnen und Nutzer sind davon betroffen.

Warum steigen 2026 die Kraftstoffpreise?

Zum Jahreswechsel erhöht sich der CO₂-Preis pro Tonne. Dadurch verteuern sich Benzin und Diesel um etwa 3 Cent pro Liter im Vergleich zu 2025.

Welche Bahnstrecken sind 2026 langfristig gesperrt?

Mehrere wichtige Verbindungen sind betroffen, darunter Hamburg–Berlin bis Ende April 2026 sowie die Strecken Hagen–Köln, Nürnberg–Regensburg, Obertraubling–Passau und Troisdorf–Wiesbaden über mehrere Monate.

Ist die Einreise nach China 2026 weiterhin visumfrei?

Ja. Aufenthalte bis zu 30 Tagen sind auch 2026 ohne Visum möglich. Voraussetzung ist ein Reisepass mit mindestens sechs Monaten Gültigkeit und zwei freien Seiten.

Wann müssen Tagestouristen in Venedig Eintritt zahlen?

Im Jahr 2026 wird an 60 Tagen Eintritt für die Altstadt erhoben, vor allem an Wochenenden und Feiertagen zwischen 3. April und 26. Juli jeweils von 8.30 bis 16 Uhr.

Ab wann ist die ETA für Großbritannien verpflichtend?

Ab dem 25. Februar 2026 ist die elektronische Einreisegenehmigung ETA ohne Ausnahme vorgeschrieben. Sie kostet derzeit 16 Pfund, etwa 18 Euro.